News und Berichte

05.12.2017

10 Jahre Musubi e.V. in Lütjenburg - Ein Jubi-Lehrgang mit Andreas Jürries am 04.11.17


19.11.2017

Aikido-Lehrgang in Boizenburg am 11.11.2017

Am 11.11.2017 fanden sich 26 Aikidokas aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in der Richard Schwenk-Sporthalle in Boizenburg zusammen. Der Anlass dafür war ein Stock- und Schwertlehrgang mit Alexander Kupin (3. Dan) aus Greifswald.

 

Zu diesem Lehrgang hatte die Aikido-Gruppe der SG Motor Boizenburg eingeladen. Gerade rechtzeitig vor dem Lehrgang konnte sich die Boizenburger Aikido-Gruppe Dank einer großzügigen Geldspende der Firma MB-AV Trockenbau GmbH aus Teldau mit Übungswaffen ausstatten. Zur Eröffnung des Lehrgangs bedankten sich daher der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Helmut Merten und der Leiter der Abteilung Aikido Mathias Quaas (beide SG Motor Boizenburg) bei den Geschäftsführern des Sponsors Maik Beese und Andy Vogt für die Unterstützung.

 

Der Lehrgang bestand aus zwei Einheiten zu je zwei Stunden. Während der ersten Einheit vermittelte Kupin den Teilnehmern verschiedene Stocktechniken. Es wurden anfangs Schlag- und Stoßtechniken geübt. Am Ende der ersten Einheit kamen dann auch zusätzlich Würfe mit dem Stock zur Anwendung. Bei der gemeinsamen Kaffeepause konnten sich dann die Boizenburger mit den aus Greifswald, Wismar, Büchen und Reinbek angereisten Aikidokas bei Kaffee und Kuchen intensiv austauschen.

 

In der zweiten Einheit wurde dann systematisch eine Kata erarbeitet, bei der ein Partner mit dem Stock und der andere Partner mit dem Schwert eine wechselseitige Abfolge von vorher festgelegten Techniken gemeinsam durchlaufen.

 

Kupin verstand es sehr gut, zwischenzeitig auch mit kleineren Auflockerungsübungen die Konzentration der Teilnehmer vom Anfang bis zum Ende des Lehrgangs aufrecht zu erhalten. Den Teilnehmern hat der Lehrgang viel Spaß gemacht. Die Boizenburger Aikidokas waren am Ende der Meinung, dass so eine Veranstaltung gerne in ihrer Stadt wiederholt werden kann.


28.10.2017

Stefan Pauli, 5. Dan aus München in Flensburg (7.10.17)

3 Berichte:

 

1. Maja / Tokai-Sports Flensburg

Toll war, dass Stefan Pauli immer ein Lächeln auf den Lippen hatte, geduldig und bildhaft erklärt hat. Die Freude an den Bewegungen war die ganze Zeit auch in der Gruppe zu spüren. Die Phasen für die verschiedenen Übungen hatten aus meiner Sicht immer die richtige Länge, so dass einerseits probiert und trainiert werden konnte, andererseits auch eine gute Anzahl verschiedener Elemente an die Reihe kam. Eine rundum gelungene Einheit. Vielen Dank für das tolle Training und die Organisation.

 

2. Florian / Tokai-Sports Flensburg

Für mich wurden in dem Lehrgang von Stefan Pauli sehr wichtige Prinzipien des Aikido sowohl körperlich als auch geistig erlebbar. Im Aufwärmtraining konnte ich spüren, wie mich die Atemtechniken und Gymnastikübungen mit anschließender Lockerheit und Weichheit sowohl mental als auch körperlich belohnten, was mir gut gefiel, wobei die harmonische Atmosphäre auf diesem Lehrgang wahrscheinlich auch ihr Übriges beigetragen hat. 

 

Beim Rollen- und Stocktraining konnte ich neue, kreative Herangehensweisen und Variationen kennen lernen, die meinen Horizont in Punkto mehrdimensionales bzw. räumliches Denken erweitert haben.  

 

Ganz besonders ansprechend fand ich, dass Stefan Pauli in Zusammenhang mit einer Partnerübung die Aspekte Widerstand aufgeben und akzeptieren thematisiert hat, welche meiner Meinung nach, sowohl im Aikido, als auch im alltäglichen Leben einen wichtigen Stellenwert haben, wenn es darum gehen soll, einen harmonischen Einklang in sich selbst und im Miteinander herzustellen.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Lehrgang mit Stefan Pauli sehr gut gefallen hat. Mir fällt auch nur ein kleiner Kritikpunkt ein, und zwar, dass das Dojo vielleicht manchmal etwas beengt war, besonders beim Stocktraining, jedoch alles noch im Rahmen. Ansonsten war das Dojo und der Ort trotzdem ganz ansprechend und nett von der Atmosphäre.

 

3. Lara / Judo Klub Elmshorn

Jana hatte mich schon vor Wochen gefragt, ob ich nicht mit nach Flensburg will, zum Aikido Lehrgang von Stefan Pauli… Auch wenn ich arbeiten musste an diesem Tag, hatte ich mich darauf gefreut, endlich mal wieder zu einem Aikido Lehrgang zu fahren. Draußen schüttete es aus Eimern, die Straßen nach Flensburg waren voll und meine Motivation sank. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kurz davor war einfach um zu drehen und nach Hause zu fahren, aber ich tat es nicht. Zum Glück muss ich sagen, da ich es sonst bereut hätte. 

Zwischendurch hatte mir Jana noch eine Nachricht geschrieben mit den Worten:

“Wenn Du nachher her fährst, gib im Navi lieber Shir O Khan Kampfkunstschule Flensburg ein. Und dann immer den Schildern folgen, auch wenn es nicht mehr nach Straße aussieht ;-)!”

Okay, dachte ich mir dann, kein Problem. 

Als ich dann endlich gegen 15.35 Uhr angekommen war, hatte ich erst mal keine Ahnung, ob ich wirklich richtig war, aber dann fiel mir die Nachricht wieder ein. Kurz danach sah ich auch das erste Schild. 

Eine kleine Straße führte um einen Sportplatz zu einem flachen, absolut unscheinbaren Gebäude. Der kleine Eingangsbereich verriet mir dann, dass ich wirklich richtig war. 

Endlich hatte ich die Kampfkunstschule gefunden und auch noch pünktlich, denn um 16.00 Uhr sollte die zweite Einheit statt finden.

Hab kurz allen, die ich kannte “Hallo” gesagt und hatte Anja (eine sehr nette Bekannte, die noch bei beim Aikido war und mit Mir in Elmshorn trainierte, bei Fredy Jahr) gefragt, wo die Umkleide sei. 

Schnell umgezogen und dann begann sie schon, die zweite Einheit.

Vor diesem Dojo standen noch die Regeln, wie man sich zu verhalten hat. Ja, man hat einen ganz anderen Respekt und eine ganz andere Achtung, wenn man Aikido macht. Beim Betreten und verlassen des Dojos vor dem Meister verbeugen. Die japanische oder auch allgemein die asiatische Kultur hat viel mehr Achtung vor den Dingen und Menschen im Leben.

Als ich in das Dojo trat und mich verbeugt hatte, war es schon eine ganz vertraute Atmosphäre. Der Trainingsdojo war kleiner, aber sehr offen. Fenster nach draußen, Blumen auf den Fensterbänken und andere Trainingsutensilien von anderen Kampfsportarten.

Wie immer versammelten wir uns in einer Reihe und hatten die Anfangsmeditation gemacht. Zur Ruhe kommen, ruhig atmen und sich auf das Aikido ein lassen. 

In dem Moment fiel auch der ganze Stress ab, den ich hatte bei der Hinfahrt und ich habe mich gefreut, einfach da zu sein.

Wir sollten uns für das Aufwärmen einfach im Raum verteilen und wir hatten eine Atemübung mit dem Stock gemacht. Gar nicht so einfach einen senkrechten Stock in den Händen zu halten und ruhig zu atmen, den Stock dann auch noch auf und ab bewegen… 

Viele verschiedene Übungen hatten wir gemacht, um warm zu werden, sogar eine Übung, die Feuerjongleure auf Märkten machen. Den Stock in der Hand um Ihren Körper wirbeln. 

Das war gar nicht so einfach, wie vieles im Aikido. Jetzt weiß ich aber endlich, wie es die Künstler in Ihren Abendaufführungen machen…

Stefan ging auch immer wieder durch die Reihen und gab Tipps, was man besser machen könnte oder einfach noch einmal die Übung gezeigt, wenn man nicht ganz verstanden hätte, wie man es macht. Er war sowieso sehr geduldig, offen und ein sehr angenehmer Meister, bei dem man sich nicht dumm vor kommt, wenn man schon wieder eine Frage stellt…

Als wir das beendet hatten, hatte er uns ein paar Schlagtechniken gezeigt, die wir dann alle zusammen gemacht hatten.

Auf eins, zwei, drei und vier….

Das Bild muss gut ausgesehen haben, als wir es synchron versucht haben. 

Manchmal hatte ich schon ein paar Schwierigkeiten, aber ich wurde wieder so mit gerissen von allen, dass ich schnell den Takt wieder gefunden hatte. Nach einiger Zeit klatschte er ab, also sprich, er hatte diese Übung beendet und wollte uns noch eine Technik zeigen.

Wieder eine Übung mit dem Stock, wo man auf seinen Partner mit Stock zugeht, der einen dann entwaffnet und man eine Vorwärtsrolle machen muss. Manchmal fällt mir die Vorwärtsrolle schwer, warum auch immer, dann komme ich einfach schlecht auf meiner Schulter auf. Einige können so elegant diese Vorwärtsrolle machen, wo man diese dann echt beneidet.

Jana und Axel beispielsweise, fast lautlos bekommen die beide es hin…

Dann kam Shionage Ura aus zweiter Form (verdammt den richtigen japanischen Namen fällt mir jetzt nicht ein)… 

Gesagt, getan….

Es ist immer eine tolle Erfahrung mit anderen zu trainieren, mit denen man im normalen Training nicht trainiert. Viele neue Impulse, neue Erfahrungen und auch einige Tricks, die ich einfach mit nehmen konnte. 

Die nächste Übung war ein Tenchinage, glaube ich.

Bei dieser Technik, die Stefan gezeigt hatte, aber selbst die Rückwärtsrolle machen musste, stand er einfach wieder auf…. 

Mmh, wie macht dieser Mann das? Rückwärtsrolle machen und einfach aufstehen? Gut, nächster Punkt auf der langen Liste, die ich auch machen können möchte…. Diese Liste ist lang! ;) Leider konnte ich auch nicht sagen, wie Stefan das gemacht hat. Es sah so einfach aus, aber aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann. Ich weiß auch nicht mehr, welche Technik das war. Wir haben aber viele Techniken gemacht, die ich kannte und die ich einfach noch einmal verfeinern konnte. Stefan hat uns auch immer Zeit gelassen, um es aus zu probieren und unsere eigenen Fehler zu finden und zu verbessern. 

Ich muss sagen, in den zwei Stunden, in denen er uns das Aikido näher brachte, hatte er viel Geduld, immer ein offenes Ohr und ich hatte mich sehr wohl gefühlt in seiner Einheit. 

Als die Einheit leider dem Ende zuging machten wir noch den sogenannten “Prasselregen”. 

Hä, dachte ich, was ist das? Einer legte sich auf den Boden und die anderen vier klopften die Beine und den Rücken ab.

Ehrlich? Das war anstrengender, als ich dachte. Für den Liegenden eine Wohltat, irgendwann als ich auf dem Boden lag und der “Prasselregen” auf mich los ging hatte ich wirklich das Gefühl, dass ein Platzregen auf meinen Körper einprasselte. Nachdem meine Partner leider aufgehört hatten, klang es noch richtig auf meinem Körper nach und ich war entspannt. Jetzt hätte ich liebend gerne noch zwei weitere Stunden Aikido machen können mit der sanften, anspruchsvollen und angenehmen Art von Stefan Pauli. 

Am Ende hatte Silke unserem Meister des Lehrgangs noch ein kleines Präsent überreicht unter anderem mit einem “Schietwetter Tee”, was natürlich absolut zum Wetter an diesem Tag passte. Er freute sich und bekam Applaus. 

Viel konnte ich mit nehmen, nicht nur vom Lehrgang selbst, sondern auch von Stefan Pauli mit seiner bescheidenen und angenehmen Art und Weise.

Dann zogen wir uns um und machten uns auf zum Essen.

Ich muss sagen, eine tolle Erfahrung, die ich machte, mit allen die ich kennen gelernt und wieder gesehen hatte. 

Danke noch einmal für diesen schönen und anstrengenden Nachmittag mit dem anschließenden entspannten Essen. 

 

Ich freue mich schon auf das nächste Mal in Lütjenburg!


28.10.2017

Kinder- und Jugendlehrgang mit Übernachtung am 30.09./1.10.17 in Elmshorn: Shikko und Apfelmediation

Zuerst die Fakten:

  • Der Lehrgang war mit tollen wissbegierigen Schülern aus verschiedenen Dojos gut besucht.
  • 3 x 2 Stunden Aikido und ein bunter Abend mit viel Aktion standen auf dem Programm. 
  • Die Einheiten wurden geleitet von Jana Jacobsen (1. Dan),  die erstmalig und souverän unterrichtet hat - ganz große Klasse, es gab richtig viel Applaus von allen Beteiligten. Und von den erfahrenen "Hasen" Marcus Schröter, 3. Dan und Axel Makowski, 5. Dan. Ebenfalls eine besondere Klasse.
  • Viel auf Knien, das war ganz schön anstrengend. Doch die Apfelmeditation von Marcus am Ende seiner Einheit ließ alle "Wehwehchen" wie durch einen Zauber verschwinden: Die Schüler lauschten den Worte liegender Weise mit geschlossenen Augen, und am Ende der Geschichte lag ein wunderschöner Apfel am Kopfe eines jeden Aikidoka. Staunen und Glück huschten über die Gesichter der ganzen Lehrgangsteilnehmer. Das war so schööön.
  • Am Abend wurde die "Gute Nachtgeschichte" von Anke (Mutter von Katrine aus Flensburg) vorgelesen. Ebenfalls ein Highlight...

Und jetzt noch 2 "O-Töne":

  1. Mateo, 8 Jahre, Tokai-Sports Flensburg: "Ich war total begeistert von meinem ersten Aikido-Camp. Einer der älteren Jungs ist jetzt mein Vorbild."
  2. Hans Basseli, Vater von Juri, Tokai-Sports Flensburg: "Um es kurz zu sagen: die Aikidowelt, so wie ich sie erlebt habe, ist eine sehr heilsame Welt. Die Teilnehmenden aller Altersgruppen (mein Juri ist 7 Jahre und er wollte unbedingt mitmachen) war der jüngste. Ich und Hans - ein älterer Teilnehmer 78zig, der auch mitgemacht hat - lernen zusammen und bilden eine Gemeinschaft. Und in dieser Gemeinschaft haben wir in einem atemberaubenden Tempo und trotzdem in Achtsamkeit gemeinsam gelernt. Das hat mich sehr tief berührt und aufgrund meines unbeteiligt-seins ist da was in mir passiert, was mir an meinen Unterrichtssituationen wohl gefehlt hat. Junge Meister und Meisterinnen in sehr ausgewogenem Verhältnis, die den Unterricht wohlwollend und konzentriert  leiten, und  ihre Schüler in einem nicht ganz leichten Lernprozess an die Hand nehmen, bei fast jeder Übung. Jeder lernt von jedem diese wunderbaren Bewegungsabläufe und kann sie immer neu mit einem gegenüber Üben."

09.09.2017

Stock- und Schwertlehrgang am 2.9.17 in Prisdorf


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27.06.2017

"Aikido üben und Gutes tun" – Matthias Braun am 17.6.17 beim ETV in Hamburg

Unter dem Motto „Aikido üben und Gutes tun“ trafen sich am 17.6.17 Aikidoka aus ganz Norddeutschland, um unter der Anleitung von Matthias Braun (5. Dan aus Marburg) Aikido zu üben. Veranstaltet wurde der Lehrgang vom Landesverband Aikikai-Norddeutschland, Ronald Kügler vom ETV in Hamburg hatte sein Dojo zur Verfügung gestellt. Die Lehrgangsgebühren sollten für einen guten Zweck gespendet werden.

 

Nach dem bewährten Aikikai-Aufwärmprogramm von Asai Sensei, das ja auf eine Dehnung und Flexibilisierung unseres Körpers abzielt und damit eine wichtige Grundlage für weiches und gelingendes Aikido darstellt, zeigte Matthias verschiedene Aikidotechniken aus dem Kihon Waza Bereich. Hauptthema waren dabei Ikkyo und Shiho-Nage mit Variationen in der Ausführung, die Meister Asai zeigt. Begonnen wurde mit großen Bewegungen aus Irimi Tenkan, die dann immer kürzer und direkter wurden. Zur Vervollständigung des Bewegungsspektrums wurden Ikkyo und Shiho-Nage auch mit dem JO geübt. Weitere Basistechniken rundeten das Training ab.

 

Hervorzuheben war aus unserer Sicht, dass Matthias verstärkt dazu eingeladen hat, die Techniken gemeinsam durchzuführen und dabei immer auf das Wohlbefinden des Partners zu achten, nett mit ihm umzugehen. In diesem Sinne sollten v.a. auch Dan-TrägerInnen mit Kyu-Graden üben.

 

Bei 4 Stunden Training, die von einer halbstündigen Pause unterbrochen wurden, waren einige froh, dass wir uns gegen Ende unter gegenseitiger Massage entspannen konnten.

 

Um nochmal auf die Überschrift zurück zu kommen: Da Matthias den Lehrgang dankenswerterweise unentgeltlich gab und die TeilnehmerInnen so fleißig spendeten, konnten insgesamt 270€ an die Initiative „Häuser der Hoffnung – Schulbildung für Afrika e.V.“ in Mali überwiesen werden.

 

Vielen Dank für den angenehmen und interessanten Lehrgang und auch die Spendenbereitschaft bei allen Beteiligten!

 

Ronald Kügler und John Mager

Fotos: © Milly Orthen


01.06.2017

Fred Gebler und Silke Makowski in Greifswald

Am 21.05.17 trafen sich zum Lehrgang in Greifswald 14 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Dojos und Verbänden. Echt spannend, Anfänger und Fortgeschrittene, Jung und Alt. Die Lehrer waren Fred Gebler von der Aikido Schule Greifswald und Silke Makowski von Tokai-Sports in Flensburg.

 

Aikido pur - angefangen mit dem herzlichen Empfang des Greifswalder Dojos bis hin zu den dynamischen Techniken und dem genussvollen Ende, grillen im Hinterhof mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Die ersten zwei Stunden war Fred im vollem Einsatz dabei: alle Grundbewegungen, Ikkyo Undo übergehend zum Shihonage omote, Taisabaki, dann rollen und fallen über diverse Hindernisse sowie das "Fallen des Blattes".

 

Dann 2. Form Kaitennage uchi und soto. Sowohl als Dehnung oder Drehung oder Henka waza oder mit anderen Techniken kombiniert, z.B. Shihonage, Kotegaeshi oder Sankyo. Wir mussten schon sehr genau aufpassen, was gezeigt wurde. Energie nach außen schicken, um das KI zu stärken. Freds Botschaft: die Wechselwirkungen der Prinzipien beachten:

  • Ai --> Ki <-- Do (die Mitte Stärken, das Ki, mit Harmonie und dem Weg des Trainings)
  • Ai <-- Ki --> Do (ein Starkes Ki in der Mitte sorgt für Harmonie und einer guten Entwicklung des Geistes)

Silkes Einheit folgte dann nach einer Erholungsstunde, die gefüllt war mit Plaudern, Austausch und einigen Köstlichkeiten. Dank an Xenia, die jüngste Teilnehmerin, die ihre tollen Backwerke mitgebracht hatte. Tja, das Thema „Energie nach Außen schicken“ wurde aufgegriffen und mit anderen Partnerübungen umgesetzt unter dem Hinblick auf Achtsamkeit und Harmonie.

 

Kraft annehmen, akzeptieren, nachgeben. Silke stellte uns dazu schweißtreibende Übungen vor, Nikkyo und Kotegaeshi waren die erweichenden Techniken. Danach folgt Kaeshi waza Nikkyo, Sankyo, Kia-waza, Iriminage, alles entspannt. Und dann folgte ein plötzlicher Wandel, Knack und Back, kurze knackige Techniken.

 

Uff. Das Ende naht. Und wie schön!!! Das Ende war bekannt, Suwari-waza Kokyho.;-)


04.04.2017

Bericht vom Kinder- und Jugend-Lehrgang in Reinbek am 18.03.2017

Wir probieren etwas Neues, das war der Inhalt dieses Lehrganges. Das Neue: Eine Einteilung in zwei Gruppen.


In der Gruppe A (ab 12 Jahren) sollten Basistechniken und deren Variationen im Fokus stehen, während in der Gruppe B (bis 11 Jahren) mit dem Hauptaugenmerk auf die Dojoetikette und der spielerischen Bewegungsschulung einher gehen sollte.

 

18 Schüler und -innen aus 3 Dojos (TSV Reinbek, BSSV Büchen und Tokai-Sports Flensburg) nahmen an diesem Lehrgang teil. Silke Makowski begrüßte die TeilnehmerInnen, stellte die Schwerpunkte vor und nahm die Aufteilung der Gruppen vor. Nach einem gemeinsamen flotten Aufwärmtraining von Marcus Schröter teilten sich die Gruppen in exakt 9 Schüler in jeder Gruppe.

 

Gruppe A: Leitung: Reinhard Kohnen und Assistenz Max Beiße

Taisabaki-Kotegaeshi und werfen, ob Rollen oder Fallen, es war egal. 2. Form Kotegaeshi, 2. Form Shihonage omote, 1. Form shihonage ura, diverse Ikkyos und diverse Variationen dieser Techniken. Es war auf alle Fälle ein Feuerwerk von Techniken. "Kraftfutter" für den Körper und das Gehirn, alles glühte, und dann die Entschleunigung zurück zu den Basistechniken. Fokus: Genau hinsehen und verstehen was der Lehrer gezeigt hat.

 

Respekt, Reinhard hat auch noch alles mögliche und "ungmögliche" an Ukemi vorgemacht! Für die Aikido-Schüler schon eine Herausforderung. Immerhin nur eine Fall-Übung und nicht mal komplexe Technik. Botschaft der beiden Einheiten: Kontakt und sofort werfen.

 

Gruppe B: Leitung Marcus Schröter und Asisstenz Sabrina Voelcker

Viele Ukemiübungen begleiteten das Training. Ob Mae- oder Ushiro-ukemi, hin und her im Dojo, über unterschiedliche Abstände von Stöcken rollen, oder in Bahnen rollen. Mit großer Konzentration wurde geübt. Taisabaki und 1. Form Shihonage.

Zur Freude eines Schülers aus Büchen, der feststellte, dass er diese Technik in seinem gestrigen Training auch üben durfte. Hurra!!!!, es gab Stocktraining. Aufpassen und keinen Unsinn machen!!!, waren Sabrinas Ansagen. Viele Vorübungen zur richtigen Eingewöhnung und Benutzung des Stockes (Jo) folgten, sowie 1. Form Shihonage.

 

Die zweite Technik Koetegaeshi aus 7. Form (chudan tsuki). Klasse Technik!! war die Resonanz. Richtig viel Spaß haben immer die Übungen aus dem Reich der Tiere bereitet, Krebsgang, Raupe, Raupengang auf dem Rücken,

Panda-Rolle, Gorilla. Sabrinas Motto an diesem Tag: was vorwärts geht, funktioniert auch rückwärts.

 

Der Abschluss des Lehrganges wurde gemeinsam gestaltet.

 

Gruppe A waren die Angreifer und Ukemi-Gebenden. Gruppe B durfte die beiden Lehrgangs-Techniken durchführen. Jodori 1. Form Shihonage omote und 7. Form Kotegaeshi.

 

Für Überraschung sorgte Marcus, der plötzlich jedem ein Messer für den Angriff gab. Die Augen der "Verteidiger" wurden riesengroß. Seine Ermutigung: "Ist doch kein Problem! Ihr macht das, was ich euch in der Einheit gezeigt habe." Echt cool!

 

Ein riesiges Dankschön an alle, die uns kulinarisch top versorgt haben, ob mit süßem oder herzhaftem Selbst-Gebackenem oder Getränken.

 

Erwähnen möchte ich, dass ohne die finanzielle Unterstützung des Landesverbandes Aikikai-Nord, die Ausführung so nicht möglich gewesen wäre.

 

Fazit: Wir werden bestimmt im kommenden Jahr eine Aufteilung in der Form wiederholen, die Räumlichkeiten in dem Reinbeker Dojo sind hervorragend dafür geeignet.

 

Herzliche Grüße

Silke Makowski


14.02.2017

Fleißiger Nachwuchs beim Lehrgang von Meister Asai in Elmshorn


18.01.2017

Video von Tokai-Sports in Flensburg - Schönes Aikido in Bild und Ton


14.01.2017

Neue Gruppe im Landesverband - Aikido jetzt auch in Boizenburg

Als neue Gruppe im Landesverband begrüßen wir die SG Motor Boizenburg. Unter der Leitung von Mathias Quaas (1. Dan) wird dort seit neuestem Aikido angeboten. Wir wünschen viel Spaß und ein gutes Gelingen!!!