News und Berichte

13.11.2021

Unser "Wir-sammeln-mal-ein-paar-"O-Töne"-Lehrgang"

Am 30.10.21 fand mal wieder ein Lehrgang bei uns im Landesverband statt. Von der Hamburger Corona-Verordnung waren wir auf 20 TeilnehmerInnen begrenzt - leider gab es am Tag des Lehrgangs noch ein paar kurzfristige Absagen. Interessierte auf der Warteliste wurden zwar noch informiert, konnten dann aber so kurzfristig auch nicht (oder waren ebenfalls krank). Auch während des Lehrgangs mussten noch 2 TeilnehmerInnen aussteigen. Insofern haben die Personen auf dem Photo zwar sehr gute Laune, sind aber insgesamt nicht so viele…

 

Ein großer Dank geht an alle Beteiligten: an Sven Hansen und Stefan Böttcher als Lehrer; an unseren ALP-Vertreter Tom Domroeß und die weiteren Fukushidoin für die Abnahme der Prüfung sowie an Ronald Kügler für die Bereitstellung des Dojos beim ETV. Einen herzlichen Glückwunsch senden wir an Kai Allermann zur bestandenen Prüfung, der eine schöne, saubere Technik trotz Üben unter Remote-Bedingungen gezeigt hat (ebenfalls ETV). Wir bedanken uns insbesondere auch für den Besuch aus Verden.

 

Titelgebend und als besonders hervorzuheben war der Umstand, dass wir über eine Internetabfrage ein paar Rückmeldungen zum Lehrgang eingeholt haben (auch zur Lehrgangsorganisation und zu weiteren Wünschen der TeilnehmerInnen). Die Antworten zu 2 Fragen wollen wir hier - natürlich in Absprache mit den Feedback-GeberInnen - als "O-Töne" veröffentlichen (4 Rückmeldungen haben wir bekommen). Mal sehen, wie wir mit diesem Thema weiter machen...  

 

Text: John Mager

Text O-Töne: TeilnehmerInnen

Bilder: Ronald Kügler

"O-Töne": Folgendes hat mir am Lehrgang gefallen

- angenehme, entspannte Atmosphäre

- schönes Üben mit unterschiedlichen Skill-Levels

- schöne Prüfung

- relativ viele Kyu-Träger

Die sehr langen und vielfältigen Dehnungsübungen am Anfang und das ausführliche Rollen.

Uns hat das unkomplizierte mitmachen der Dan-Träger sehr gefallen.

Vielen Dank an Sven und Stefan für ein schönes und abwechslungsreiches Programm! Es hat viel Spaß gemacht, mit so unterschiedlichen Teilnehmern zu trainieren.

"O-Töne": Das war mein Highlight des Lehrgangs

Die Aufwärmung vom ersten Durchgang ist für uns besonders hervorzuheben.

Herzlichen Dank an Nele und Mathias, die beiden Ukes meiner Prüfung!!!

Mehrmals die sehr genaue Nachjustierung meiner Technik in Uke- und Nage-Rolle während der Partnerübungen.

Mein Highlight war die Erinnerung an die Erkenntnis, dass Aikido das Zusammenkommen von Menschen bedeutet, und dass es dann eigentlich auch irrelevant ist, welche Aikido-Fähigkeiten der Einzelne dabei hat dass es auf die gemeinsame Bewegung ankommt (egal wie gut sie ist), und dass man gemeinsam an einer verbesserten, harmonischeren Technik arbeitet.



26.09.2021

Youth Instructors Workshop IAF am 25.09.21

Unsere KuJ-Beauftragte Jana Jacobsen hat stellvertretend für den Aikikai Deutschland am Youth Instructors Workshop der International Aikido Federation (IAF) teilgenommen. Dieser fand am 25.09.21 virtuell in Zoom statt, er wurde auch in Facebook gestreamt. Ziel war es, gemeinsam an kreativen Möglichkeiten zu arbeiten, wie man für Kinder- und Jugendliche einen eher spielerischen Zugang zum Aikido schaffen kann. Jedes teilnehmende Land konnte dabei eine kurze Übungssequenz einbringen.

 

Jana hat eine kurze Einheit zu Aikido mit dem Regenschirm gehalten. Ihr Beitrag geht ab Minute 23:00 los - auch der ganze Film ist interessant für Aikido-LehrerInnen, und das nicht nur im Kinder- und Jugendbereich. Der Film ist zu finden unter: https://www.facebook.com/IAFAikiYouth/videos/2908582226074243

 

Vielen Dank, Jana, das war wirklich super. Du hast den Norden und auch den Aikikai Deutschland insgesamt würdig vertreten. Vielen Dank auch für die Vorbereitung und Organisation von Inga Minet (KuJ-Beauftragte des Aikikai Deutschland) und Silke Makowski (Tokai Sports, Flensburg).

 

Text: John Mager

Bilder: IAF (Poster + Screenshots Facebook Stream)



02.09.2021

Übergabe des Staffelstabes in Prisdorf

Ute Kruse muss aus Alters- und Gesundheitsgründen die Aikido Gruppe in Prisdorf leider abgeben und wird sich auch räumlich verändern: Sie zieht nach Soest / Bad Sassendorf in die Nähe eines Heilbades. Ihr ist diese Entscheidung nicht leichtgefallen – die Loyalität gegenüber dem Aikikai und Meister Asai war doch recht groß.

 

Der Landesverband Aikikai Norddeutschland und seine Mitglieder bedanken sich bei Ute für die über 20 Jahre währende Leitung der Aikidogruppe beim TSV Prisdorf. Insbesondere die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lag ihr immer sehr am Herzen.

 

Eine kleine Verabschiedung fand im Rahmen des ÜbungsleiterInnen-Lehrgang des Landesverbandes am 28.08.21 statt, der schon vor Veröffentlichung des Lehrgangs von Meister Asai in Münster terminiert und organisiert war und insofern leider in Terminkollision mit diesem stattfand.

 

Wir wünschen Ute für ihren neuen Lebensabschnitt Alles Gute – dem Aikido wird sie verbunden bleiben.

 

In Prisdorf übernimmt Andreas Timm. Wir wünschen einen guten Start!!!

 

Text: John Mager

Photos: André Ruhland



02.09.2021

Flashback in die 60er

Die Aussagen müssen wohl ein wenig in dem historischen Zusammenhang gesehen werden - immerhin wird deutlich, dass Aikido auch für "ältere Menschen und Damen" geeignet ist ;-)


15.08.2021

Unser "Es-geht-wieder-los"-Lehrgang: Alexander Kupin in Reinbek

Hier der Bericht einer Teilnehmerin: Anfang August am 07.08.21 fand nach langer Pause endlich wieder ein Landesverbands-Lehrgang des Aikikai-Norddeutschland statt: Alexander Kupin aus Greifswald (3. Dan) war für einen Lehrgang nach Reinbek eingeladen worden. Nach über 18 Monaten coronabedingter Pause war dies ein langersehnter Wiederanfang.

 

Abgesehen von den Masken auf den Gängen und in den Umkleiden, den Desinfektionsmittelspendern und dem Check-In fühlte man sich fast wie vor der Pandemie. Naja vielleicht nur fast: Der Muskelkater im Anschluss war etwas stärker!

 

Alexander zeigte uns sehr abwechslungsreich, wie spielerisch schön, aber auch wie körperlich auspowernd Aikido sein kann. Von einem spielerischen Umgang mit dem Stock, über einfühlsame Techniken, bei denen es stark auf die Aktion und Bewegung des Partners ankommt, bis zu Juji-Garami-Fallen für die Übermütigen, war es ein sehr vielseitiges Programm.

 

Natürlich war es ebenso wichtig und schön, sich neben der Matte nach so langer Zeit wieder auszutauschen, zu hören, wie es den Anderen erging und Zeit zusammen zu verbringen.

 

Es wurde viel gelacht und bewegt.

 

Photos: Almuth Klemenz (bitte bei der Nutzung von Photos nennen - danke)